Die Malaria-Parasiten benötigen im Laufe ihrer Entwicklung insgesamt zwei Wirte, damit die Möglichkeit haben zu überleben. Die zwei Wirte sind der Mensch und die Stechmücke der Gattung Anopheles.
Der Mensch dient hierbei nur als Zwischenwirt und die Stechmücke als Hauptwirt. Jeder der beiden Wirte ermöglicht ihnen ein neues Lebensstadium. Während dem Wechsel zwischen beiden Wirten ändern sie ständig ihre Form.
Damit die Parasiten den Menschen infizieren können, muss die Stechmücke selbst vorher infiziert worden sein. Dies geschieht wiederum durch einen Stich bei einem infizierten Menschen.
Dies gleicht einem Kreislauf, dessen Unterbrechung ein Ende von Malaria zur Folge hätte.
Sticht eine Mücke der Gattung Anopheles, die nicht infiziert ist einen infizierten Menschen, nimmt sie mit ihrer Blutmahlzeit den Malaria-Erreger in Form der weiblichen und männlichen sogenannten Gametozyten auf.
In dem Darm der Stechmücke entwickeln sich die Gametozyten zu Gameten, welche nicht fähig sind sich zu bewegen.
Anschließend wird der weibliche Gamet wird durch den männlichen Gamet befruchtet. In folge darauf streckt sich der Parasit würmchenartig und wandelt sich in eine bewegliche Zelle.
Diese wird Ookinet genannt. Nach vermehrten Zellteilungen entwickelt sich der Ookinet zu der Oocyste, einer Eikugel. In dieser entstehen wieder neue Sporozoiten, die die Stechmücke über ihren Speichel auf den Menschen überträgt.